Projektbroschüre

Grundversorgung 2.0

Analysen, Debatten und Experimente zur Zukunft beitragsfinanzierter Medien

Das Projekt stellt sich vor:

GV20-Broschüre

2 Responses to Projektbroschüre

  1. Georg Scheffczyk

    Guten Tag,
    bin nur zufällig auf Ihre Seite gestoßen, als ich nach den Begründungen des Verf.Gerichts suchte, das Internet als Teil des Rundfunks zu bestimmen. Was eindeutig falsch ist, da im Gegensatz zum Rundfunk die Datenübertragung im Internet von Einem Sender zu Einem Empfänger geht, wie beim Telefon.Das ist kein Rundfunk.
    Sie können das auch feststellen, wenn Sie ein Internetradio einschalten:
    Der Sender sendet punktgenau im Einschaltaugenblick seine Werbung.
    Im übrigen enthält der Datenstrom immer die Adressen des jeweiligen Senders UND Empfängers. Da Juristen nichts von Technik verstehen, spielte das für sie keine Rolle, sie argumentierten, wie immer, im Sinne der Rundfunkanstalten.
    Wenn es Sie interessiert, weshalb ALLE Einsprüche gegen die neue GEZ wegen Verstoßes gegen das GG von Gerichten abgeschmettert wurden: Es gibt eine Klage gegen mehrere Verwaltungsgerichte wegen Rechtsbeugung.
    Und was die Grundversorgung betrifft: Wir verstanden darunter immer ein Minimum an öffentlichen Sendern und nicht diesen abartigen Wust an Sendern und Programmen, die die Profiteure (Parteien,Richter,Medien) dazu veranlassten, auch arme Wohnungsbesitzer mit Erpressung zum Zahlen zu zwingen.
    Das gab es selbst nicht bei Dr.Goebbels:
    “Der Rundfunk gehört uns und niemandem sonst!”
    Es wäre gut, wenn Sie sich das Gutachten des Finanzministeriums ansehen würden, das den jetzigen ÖR für nicht Zukunftstauglich hält.
    G.Scheffczyk,Bochum

  2. Tja, Herr Scheffczyk, die Sichtweise hängt immer von der eigenen umfassenden Bildung ab. Seit Jahren wird “über den Tellerrand schauen” verlangt. Wenn aber nur einzelne Berufsgruppen zusammensitzen ist der Tellerrand dann doch ganz schnell erreicht.
    Grundversorgung ist schon ein ziemlich merkwürdige Beschreibung in einer Zeit, in der in entwickelten Industrienationen auch alles im Überfluss ist. Zappt man durch die Sendekanäle stellt man ganz schnell fest, dass da keine “Grundversorgung” im engeren Sinne notwendig ist.
    Im weiteren Sinne können wir aber noch Jahrzehnte nach dem Grundgesetz nicht behaupten, dass eine Grundversorgung (im weiteren Sinne) bei dem örRundfunk gegeben ist. Sonst hätte das Bundesverfassungsgericht die Einflussnahme der Parteien nicht gemahnt und die Reduzierung verlangt. Was ist passiert? Wenn es um die Wurst, äh Macht geht, passiert nichts. Warum sind nicht die vielen Vereine und parteiferne Gruppierungen der Gesellschaft in den Gremien.
    Dann hätten wir schon über Jahrzehnte wichtige Debatten, die uns immer wieder unsere Wertegesellschaft darstellen. So haben ist aber von der Politik sichergestellt worden, dass zwischenzeitlich FakeNews und Hetze das gesellschaftliche Leben bestimmen. Danke für die jahrzehntelange Ignoranz, Rechtsprechung, konsequentes Handeln, ….

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