Welche Nachrichten brauchen wir?

Die Konferenz Neueste Nachrichten, die das Projekt Grundversorgung 2.0 am 9. und 10. Oktober 2014 veranstaltet, widmet sich dem Zustand und der Zukunft des Journalimus bewusst aus der Perspektive bereits bestehender Online- und Mobile-Plattformen. Verlustszenarien und Adaptionsprobleme der traditionellen Medien sind dabei ausgeblendet. Mediennutzer – vor allem in den jüngeren Generationen – entwickeln angesichts des Zeitungssterbens oder in Verbindung mit dem eigenen abnehmenden Fernsehkonsum keine Verlustempfindung. Es geht daher vor allem um die Reflexion darüber, was durch den Medienwandel zu gewinnen ist.

Dieser Beitrag fasst in einer offenen und thesenhaften Form einige Wahrnehmungen und Überlegungen zusammen, die neben anderen zur Veranstaltung der Konferenz motiviert haben. Continue reading

Digital Democracy: From Capacity to Influence; a Brief Intro

The research that this slideshow summarises sets out to explore why our democratic models are failing in the face of the interactive web and its endless opportunities for exchange and dialogue, and how a better democratic model – taking these opportunities into consideration – could be designed.

Continue reading

Web-TV oder Rundfunk, Live oder on Demand? Cornelia Holsten über Medienaufsicht 2.0

web-tv-holsten-lmaIn ihrem Vortrag “Medienaufsicht 2.0: be smart!” am 4. September im CDC in Lüneburg sprach Cornelia Holsten, Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt [(bre(ma], über crossmediale Programminnovationen, Medienkompetenz und Medienregulierung sowie die aktuelle Debatte um den Medienstaatsvertrag. Continue reading

Brücke zwischen Online und Print: „Medienwandel Kompakt 2011-2013“

Medienwandel_2011-2013_UmschlagEinen Rück- und Überblick über rund drei Jahre Netzpublizistik möchte der Mitte August erschienene Sammelband „Medienwandel Kompakt 2011-2013“ liefern, den Leonard Novy, Internationaler Tandempartner am Centre for Digital Cultures (CDC) der Leuphana Universität, gemeinsam mit dem Online-Manager Christoph Kappes und Jan Krone, Professor an der Fachhochschule Sankt Pölten, herausgeben hat. Continue reading

Stellungnahme des CDC zur Digitalen Agenda der Bundesregierung

Aus einer geschlossenen Alpha muss schnell eine offene Beta werden

Sigmar Gabriel auf der heutigen Pressekonferenz zur Vorstellung der Digitalen Agenda

Sigmar Gabriel auf der heutigen Pressekonferenz zur Vorstellung der Digitalen Agenda

Das Centre for Digital Cultures (CDC) der Leuphana Universität Lüneburg begrüßt die wegweisenden programmatischen Äußerungen der Bundesregierung in der heute vorgelegten „Digitalen Agenda“ und die damit verbundene Zielsetzung, den digitalen Wandel aktiv zu fördern, zu begleiten und abzusichern. Dennoch sind die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Umsetzung nicht weitreichend genug und fallen an vielen Stellen hinter die klaren Ankündigungen des Koalitionsvertrags zurück. Das gefährdet auch die Wissenschaften als Treiber des gesellschaftlichen Wandels. Continue reading